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Einladung zur Katechese des neokatechumenalen Weges

Beginn  Montag 16.1.2017 

Immer am Montag und MIttwoch ab 20 Uhr 

Als Thema für die Katechese ist ein Wort des Hl. Papstes Johannes Paul II. : "Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus"!

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Mit großer Dankbarkeit hat die erste Neokatechumenale Gemeinschaft der Pfarre St. Vitalis-Salzburg die Etappe der Einführung ins Gebet beendet. Erzbischof Franz Lackner hat während der feierlichen Vesper am Sonntagabend den Brüdern und Schwestern das Stundenbuch übergeben.

In der Pfarre St. Vitalis besteht seit 17 Jahren das Neokatechumenat. 

Im Konzil wurde der dringliche Wunsch laut, den Katechumenat der Urkirche in mehreren Stufen für die heutige Zeit als Einführung in den Glauben wieder zu erlangen. Papst Paul VI. hat im apostolischen Schreiben  „Evangelii nuntiandi“  1975 festgestellt, „dass unter den gegenwärtigen Umständen die katechetische Unterweisung in der Form eines Katechumenats immer dringlicher wird“(EN 44). Das II. Vatikanische Konzil sagt in der Konstitution über die heilige Liturgie „Sacosanctum Concilium“ Nr. 64 : 

„Ein mehrstufiger Katechumenat für Erwachsene soll wiederhergestellt und nach dem Urteil des Ortsordinarius eingeführt werden. So soll ermöglicht werden, dass die Zeit des Katechumenats, die zu angemessener Einführung bestimmt ist, durch heilige, in gewissen Zeitabschnitten aufeinanderfolgende Riten geheiligt wird.“

 

Der Katechismus der Katholischen Kirche  Nr. 1231 sagt:

„Dort, wo die Kindertaufe weithin zur allgemein üblichen Form der Spendung der Taufe geworden war, wurde diese Feier zu einer einzigen Handlung, die die Vorstufen zur christlichen Initiation stark verkürzt enthält. Die Kindertaufe erfordert naturgemäß einen Katechumenat nach der Taufe. Dabei geht es nicht nur um die erforderliche Glaubensunterweisung nach der Taufe, sondern um die notwendige Entfaltung der Taufgnade in der Entwicklung der Person des Getauften. Hier hat der katechetische Unterricht seinen Platz.“

 

Und die Österreichische Bischofkonferenz sagt in ihrem Heft 11, 

„Verkündigung und neue Evangelisierung in der Welt von heute“ (2012) in Nr. 8. 6:

„In naher Zukunft wird es viel mehr um Erwachsenenkatechese, um religiöse Erwachsenenbildung gehen. Erwachsene treten als primäre Zielgruppe der Verkündigung in den Vordergrund. (Damit ist der absolute Vorrang der Kinder- und Jugendkatechese zu relativieren – auch wenn dies mancherorts noch schwer vorstellbar erscheint.)

Erwachsene sind eigentlich die »hauptsächliche« (CT 43) Zielgruppe der Verkündigung, die aber der jeweiligen Situation entsprechend zu differenzieren ist. Im Allgemeinen geht es darum, Glauben zu wecken, zu inspirieren, zu fördern und zu bestärken, damit sie ihr Leben und ihre Verantwortung immer mehr gemäß dem Evangelium gestalten können (vgl. CT 43, EN 54). Dafür sollen sie Gemeinschaften, Orte, Anknüpfungspunkte finden. Bedeutsam scheint die Neuentdeckung des Katechumenats für Erwachsene sowie eine Entwicklung daran angelehnter quasi-katechumenaler Wege zum Glauben. “

Der Selige Johannes Paul II. schrieb in einem Brief an Bischof Paul Josef Cordes als dem Vizepräsidenten des Päpstlichen Rates für die Laien, im Jahr 1990:

„Nach mehr als zwanzig Jahren des Lebens der Gemeinschaften, die in den fünf Kontinenten verbreitet sind, angesichts der neuen Vitalität, die die Pfarreien beseelt, des missionarischen Impulses und der Früchte der Umkehr, die aus dem Engagement der Itineranten aufbrechen, sowie jüngst aus dem Einsatz der Familien, die in entchristlichten Zonen Europas und der ganzen Welt evangelisieren;

in Erwägung der von diesem Weg zum Ordensleben und zum Presbyterat geweckten Berufungen, und der Stiftung von Diözesankollegien zur Ausbildung für das Presbyterat zur Neuevangelisierung, wie das „Redemptoris Mater“ in Rom; nach Kenntnisnahme der von Ihnen vorgelegten Dokumentation: 

nehme ich die an mich gerichtete Bitte auf und erkenne den Neokatechumenalen Weg als ein Itinerarium katholischer Formung an, gültig für die Gesellschaft und für die gegenwärtige Zeit.

Ich wünsche mir, dass die Brüder im bischöflichen Amt – zusammen mit ihren Presbytern – dieses Werk für die Neuevangelisierung zur Geltung bringen und unterstützen, damit es sich gemäß der von den Initiatoren vorgeschlagenen Leitlinien vollzieht, im Geist des Dienstes für den Ortsordinarius und der Communio mit ihm, sowie im Kontext der Einheit der Teilkirche mit der Universalkirche.

Papst Benedikt XVI. sagte im Jänner 2009 im Petersdom zu Rom

„Der Neokatechumenale Weg fügt sich als einer der vielen Wege, die der Heilige Geist mit dem II. Vatikanischem Konzil für die Neuevangelisierung hervorgerufen hat, in diese kirchliche Sendung ein.

Wie können wir nicht den Herrn für die geistlichen Früchte preisen, die in all diesen Jahren durch die Methode der Evangelisation, die ihr durchführt, eingeholt werden konnten? Wie viele frische apostolische Energien sind freigesetzt worden, sei es unter den Priestern, sei es unter den Laien! Wie vielen Männern und Frauen, und wie vielen Familien, die sich von der kirchlichen Gemeinschaft entfernt oder die Praxis des christlichen Lebens aufgegeben hatten, wurde durch die Verkündigung des Kerygmas und durch den Weg der Wiederentdeckung der Taufe geholfen, die Glaubensfreude und den Enthusiasmus des evangelischen Zeugnisses wiederzufinden! 

Das ist ein echter Frühling der Hoffnung für die Diözesangemeinschaft von Rom und für die Kirche.

Der Papst, der Bischof von Rom, dankt euch für den großzügigen Dienst, den ihr für die Evangelisierung dieser Stadt leistet, und für die Hingabe, mit der ihr euch um die christliche Verkündigung in all ihren Umfeldern bemüht“.

Am 11. Mai 2008, dem Hochfest von Pfingsten, wurde die endgültige Approbation des Statuts des Neokatechumenalen Weges seitens des Heiligen Stuhles beschlossen.

Der Kard. Schönborn bei der Dank Eucharistie anlässlich der Approbation des Statuts im Stefansdom :

Danken möchte ich heute Gott für das, was er durch den Weg in der Kirche geschenkt hat und weiterhin schenkt. Und auch in unserer Diözese und der Kirche in Österreich. . Ihr mögt manchmal den Eindruck haben, dass ihr nur so kleine, kleine Grüpplein seid. Das stimmt natürlich, wenn man es auf die große Zahl der Katholiken in Österreich hin betrachtet. Aber wie viel ist durch diese Gemeinschaften der Kirche geschenkt worden“...

Meine Bitte ist heute auch um neue Gemeinschaften des Weges für unsere Diözese, für die Kirche in Österreich. 

Der gegenwärtige Prozess der Säkularisierung hat viele Menschen dazu gebracht, den Glauben und die Kirche zu verlassen. Deswegen ist es notwendig, einen neuen Weg der Ausbildung zum Christentum zu eröffnen.

 Der Neokatechumenale Weg gibt daher nicht vor, eine Bewegung für sich zu sein. Er will den Pfarren helfen, einen Weg der christlichen Einführung zur Taufe anzufangen, um zu entdecken, was es bedeutet, Christ zu sein. Er ist ein Instrument im Dienst der Bischöfe für die Pfarren, um viele Menschen zum Glauben, den sie verlassen haben, zurückzubringen. 

Der Neokatechumenale Weg wird im Inneren der aktuellen Struktur der Pfarre und in Kommunion mit dem Bischof der jeweiligen Diözese gelebt. Es bilden sich kleine Gemeinschaften aus Personen, die sich unterscheiden in Alter, sozialen Lebensbedingungen, Mentalität und Bildung. 

Es handelt sich weder um eine Spontangruppe, noch um eine katholische Vereinigung, noch um eine spirituelle Bewegung, auch nicht um eine Elitegruppe im Inneren der Pfarrei. Es handelt sich um Menschen, welche das christliche Leben und die wesentlichen Konsequenzen ihrer Taufe wiederentdecken und voll leben wollen. 

Dies geschieht durch ein Neokatechumenat, ein Katechumenat nach der Taufe, das in verschiedene Etappen unterteilt ist (gemäß dem Ritus der Eingliederung Erwachsener in die Gemeinschaft der Kirche), die jenen der Urkirche ähnlich aber der Situation von schon Getauften angepasst sind. 

Diese Gemeinschaften haben die Mission (Auftrag, Sendung), inmitten der Pfarre das sakramentale Zeichen der missionarischen Kirche zu sein und für die Fernstehenden einen konkreten Weg der Evangelisierung zu öffnen, der all denen offen steht, die einen erwachsenen Glauben erlangen wollen. Im Licht des II. Vatikanischen Konzils erscheint dies als ein konkreter Weg, um die Kirche mittels kleiner Gemeinschaften, die andauerndes Ferment sind, wiederaufzubauen.

Der Neokatechumenale Weg ist eine konkrete Antwort auf die Notwendigkeit, in Pfarren und Diözese zu evangelisieren. Dies geschieht indem diese Gemeinschaften - in dem Maß, als der Glaube sich entwickelt - die Zeichen geben, welche die Fernstehenden zur Umkehr ruft: Die Liebe in der Dimension des Kreuzes und die Einheit. "Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt." (Joh 13,34f) "Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast." (Joh 17,21)

Der Neokatechumenale Weg, der auf einem Dreifuß - Wort Gottes, - Eucharistie,- Gemeinschaft basiert, ist eine theologisch-katechetische Synthese, ein Katechismus, ein Katechumenat für Erwachsene, ein Weg der christlichen Formation für die Menschen unserer Zeit.

 

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Einladung zur Katechese der neokatechumenalen Gemeinschaft St. Vitalis  für Jugendliche und Erwachsene im Jänner 2012!

 Komm und höre die Gute Nachricht! Ob Sie an Gott glauben oder nicht, ob Sie jung oder alt sind, alleinstehend, verheiratet oder geschieden, für jeden hat Gott ein  Wort für sein Leben.

Lassen Sie sich auf dieses Experiment mit Gott ein und lernen Sie ihn besser kennen. Geben sie Ihm die Chance, Ihnen nahe zu kommen und Ihnen in Ihrem täglichen Leben und auch bei Ihren Sorgen und Nöten zu helfen.

Die Katechese beginnt am 16. Jänner 2012, jeweils Montag  und Mittwoch um Uhr 20:00 im Pfarrsaal

 Hermann & Sylvia Schörghofer

 

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Rupertusblatt 2011

 

Wer sind wir?

Auf Anregung des II.Vat.Konzils entstand der NEOKATECHUMENALE WEG 1962 in den Armenvierteln von Madrid durch den Künstler Kiko Arguello, der durch seine kerygmatische Verkündigung unter den Obdachlosen erstaunliche Umkehr bewirkte.Der Erzbischof von Madrid erkannte das Charisma des Weges und beauftragte Kiko, diese Erfahrung in die Pfarrpastoral eizubringen.

1968 begannen bereits Katechesen in Rom.Heute ist aus dem Senfkorn der Anfänge unter den Barackenbewohnern von Madrid ein großer Baum geworden.In ca.6000 Pfarren, in 900 Diözesen, in 110 Nationen der Welt, auf allen Kontinenten ist in 18 000 Gemeinschaften die Frucht zu sehen.

Der NEOKATECHUMENALE WEG ist ein Echo auf den Anruf des Hl.Geistes im II.Vatikanum.Der gegenwärtige Prozess der Säkularisierung bringt immer mehr Menschen dazu,den Glauben und die Kirche zu verlassen.Deswegen ist es notwendig,einen neuen Weg zur Ausbildung zum Christen zu eröffnen.

Der NEOKATECHUMENALE WEG gibt daher nicht vor,eine Bewegung für sich zu sein.Er will den Pfarrgemeinden helfen, einen Weg der christlichen Einführung zur Taufe anzufangen, um zu entdecken, was es bedeutet Christ zu sein.Es ist ein Instrument im Dienst der Bischöfe für die Pfarren, um viele Menschen zum Glauben, den sie verlassen haben,zurückzubringen.

Am 29. Juni 2002 hat der Papst den NEOKATECHUMENALEN WEG "als einen für unsere Zeit geeigneten Weg der Glaubensverkündigung" feierlich anerkannt. Was tun wir? In der Etappe der "traditio symboli"besuchen die Brüder und Schwestern der Gemeinschaft zu zweit alle Familien der Pfarre, um mit Ihrem Leben die Wahrheit des Christentums zu bezeugen und den Menschen die Liebe Gottes und den Trost für ihr Leben zuzusprechen.

Weitere Informationen siehe unter: www.camminoneocatecumenale.com

Benedikt der XVI. empfing Mitglieder des Neokatechumenalen Weges 

oder auch

www.neokatechumenat.de

www.kirche-im-bistum-aachen.de/kiba/dcms/traeger/10/bgv/pastoral/Grundfragen/exerzitien/GeistlicheGemeinschaften/NeokatechumenalerWeg.html

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